Im Vergleich zu anderen Rassen, werden beim Beardie sehr wenig Gesundheitsuntersuchungen für die Zuchtzulassung verlangt. Um genau zu sein – nur eine und zwar die Hüfte (Hündin HD A-C, Rüde HD A-B). Die Augenuntersuchung ist optional. Allerdings schließt das ja nicht aus, dass man selber mehr testen lassen kann!

Mir war der Bewegungsapparat sehr wichtig, da meine Hunde im Sport geführt werden. Im Agility werden mehr die Vordergliedmaßen beansprucht, von daher war es für mich gar keine Frage, dass auch die Ellenbogen (ED) ausgewertet werden. Aine wurde zudem noch auf OCD untersucht und auch der Rücken wurde geröntgt (für meine Information – es wird nicht vom Gutachter ausgewertet und ist auch nicht zuchtrelevant). Zu Zeiten von Pebbles war die Schulter (OCD) noch kein Thema (weswegen sie daraufhin auch nicht geröntgt wurde), inzwischen aber schon. Nicht unbedingt beim Beardie aber beim Border Collie, was sicherlich vorallem daran liegt, dass diese viel mehr daraufhin untersucht werden, weil eben auch mehr Border Collies im Sport geführt werden.

Weiter war mir die CEA wichtig. „Eigentlich“ kein Thema aber inzwischen gibt es auch beim Beardie betroffene Hunde. Zunächst ein Zufallsbefund, weil der Besitzer einfach aus Neugier testen lassen hat. Vor einiger Zeit war dieser Test auch noch einiges komplizierter, da es noch gar kein deutsches Labor gab, das diese Untersuchung angeboten hat.

Es zeigt also… alles ist möglich, man kann sich leider nie zu sicher sein.

Pebbles ist CEA genetisch frei (Labogen 07.07.2016) und somit auch ihre Kinder aus dem A-Wurf, da der Vater (Raving Spirit Angus) ebenfalls genetisch frei ist.

...oder der andere Weg

Auf der Suche nach einem Welpen, der sowohl meinen optischen (kein zu üppiges Fell) als auch meinen charakterlichen (wesensfest, arbeitswillig) Vorstellungen entsprechen sollte, bin ich vor über 7 Jahren auf die „Raving Spirits“ gestoßen. Fotos können ja viel versprechen, aber live haben sie mich dann völlig überzeugt. Speziell Angus hat sich von Anfang an in mein Herz geschlichen. Ein sehr charmanter, überaus freundlicher und im wahrsten Sinne umwerfender Beardie. Ein kleiner Macho, so wie meiner Meinung nach ein Rüde sein muss. Er sucht von sich aus keinen Ärger, steht aber seinen Mann, wenn es drauf ankommt.

weiterlesen: Working Beardie?

Oder... Warum Easy nicht für die Zucht eingesetzt wird

Schweren Herzens haben wir uns entschieden, Easy nicht für die Zucht einzusetzen.

Sie verkörpert für mich den perfekten Beardie. Sie hat eine schlanke, drahtige Figur, das optimale Längen-/Grössenverhältnis, ein wunderbares Pigment und ein kurzes, harsches Fell mit wenig Unterwolle. Sie schäumt über vor Temperament, ist für jeden Spass zu haben, hat einen unbändigen Arbeitswillen und ist andererseits eine grosse Schmusemaus. Wenn sie einen mit ihrem Lady-Di-Blick anschmachtet, muss man einfach dahinschmelzen ;-)

Alles in allem ein perfekter Hund und meine Seelenverwandte sowieso aber leider gibt es noch eine andere Seite.

So schnell und sensibel wie sie auf das kleinste Kommando hört so sensibel reagiert sie auf Geräusche. Wobei sie sehr unterscheidet. Staubsauger, Düsenjets, klappernde Mülleimer, Baustellenlärm – alles kein Problem. Aber wehe es fällt ein Schuss. Dann bricht bei ihr die Panik aus. Das ist keine normale Angst mehr. Sie ist in dieser Situation nicht mehr ansprechbar und ein komplett anderer Hund. Nicht mehr die fröhliche Easy sondern ein zitterndes Häufchen Elend. Ich war oft nahe dran zu verzweifeln. Am schlimmsten war für mich, dass ich sie da nicht rausholen konnte obwohl wir so eine enge Bindung haben. Bei ihr legt sich in diesem Moment ein Schalter um.

Inzwischen können wir beide damit sehr gut umgehen. Wir haben ziemlich viele, namhaften Trainer verschliessen aber letztendlich hat nur eins zum Erfolg geführt – ich hab sie so angenommen wie sie ist. Nicht mehr versucht sie zu ändern sondern zusammen mit ihr an den Ängsten gearbeitet. Ihr viel erklärt und die Situation geschildert. Ganz bestimmt versteht sie das nicht wortwörtlich aber sie schaut mich an, wie wenn sie es verstehen würde. Sie nimmt es leichter. Die Beziehung ist noch inniger geworden.

Wir sind durch ein Tal der Tränen gegangen aber gestärkt daraus hervorgekommen. Durch Easy habe ich sehr viel gelernt, was ich nicht missen möchte. Aber ich wünsche es keinem Anderen. Wir möchten durch die Zucht die Rasse verbessern und für mich gehört das Wesen ganz entscheidend dazu. Es wurde in der Vergangenheit eh schon viel nach Aussehen selektiert.

Die Vererbung von Aggression ist wissenschaftlich nachgewiesen bzw. es gibt eine Studie darüber. Bei Geräuschempfindlichkeit gibt es so eine Studie nicht. Dieses Experiment möchten wir jedoch nicht eingehen. Selbst wenn es sich nicht vererbt, so werden die Welpen von der Mutter geprägt und schauen sich Verhaltensweisen ab.

Zudem haben wir Easy auf eine Schilddrüsenunterfuktion (SDU) untersuchen lassen. Dreimal! Ihr Wert lag jedes Mal im alleruntersten Referenzbereich (1,0 bei 1,0-4,5). Viele Symptome der SDU treffen bei Easy zu. Hibbeligkeit, Angstverhalten bis hin zu Panik, nimmt trotz viel fressen nicht zu, Ohrenentzündungen, schlechte Wundheilung, verlangsamter Herzschlag, hecheln in Ruhephasen ohne erkennbaren Grund (Wärme, Stress, Schmerzen etc.), phasenweise schlechte Fellqualität, nackter Bauch, dünne Ohrbehaarung, grosser nackter Nasenspiegel, ausbleibende Läufigkeit.

Woher die SDU kommt, wird wohl nicht nachzuweisen sein. Ihre Schwester ist davon nicht betroffen. Ebenso ist nicht eindeutig erwiesen, ob eine SDU vererbbar ist. Aber das Risiko ist einfach zu gross. In der Zucht sollte immer nur das Beste der Rasse im Vordergrund stehen. Der eigene Egoismus darf nicht das ausschlaggebende Argument sein.

Mit Easy bin ich gewachsen. Sie hat mir einen Spiegel vorgehalten. Ohne sie, würde ich nicht da stehen, wo ich heute bin. Sie ist mein Seelchen, mein "Once-in-a-Lifetime-Hund".

Noch eine Anmerkung, ich persönlich bin nicht der Meinung, dass die Schilddrüse alleine für diese Verhaltenweise verantwortlich ist. Da spielen sehr viel mehr Faktoren eine Rolle. Wenn man sich ein bisschen näher mit dem Thema befasst, ist es sehr komplex und tiefgehend.

Update 2016:
Easy wurde, wie meine anderen Hunde auch, auf Rohfütterung umgestellt. Ihre Schilddrüsenwerte haben sich ohne Medikamente verbessert. Aber... was noch viel wichtiger ist, sie ist viel ausgeglichener, in sich ruhender geworden und kann mit Stress viel besser umgehen. Es ist nur eine Theorie und nicht nachgewiesen aber wahrscheinlich konnte sie die im Fertigfutter enthaltenen (künstlich hergestellten) Vitamine und Nährstoffe nicht richtig verwerten.

* 03.12.1995 - 14.02.2012
braun-weiss
Ahnentafel

Whoopy| nach Whoopy Goldberg


Größe: 50 cm


 

Am Valentinstag, einem Tag, an dem dem Herzen in der Luft hängen, haben wir unser Herz mitziehen lassen.

Meine kleine Whoopy-Maus fehlt uns so sehr. Sie war immer ein unscheinbarer Hund. Sie hat nie etwas gefordert sondern immer alles so hingenommen wie es gekommen ist. Sie hat durch ihre unaufdringliche Art trotzdem so viel Raum eingenommen, dass erst jetzt, wo sie nicht mehr da ist auffällt, wo sie überall fehlt. Es wartet keiner mehr, bis ich morgens im Bad fertig bin, es stupst keiner mehr meine Hand, weil sie gestreichelt werden möchte, ich kann keinen mehr ins Bett tragen und sogar das Hinterherwischen fehlt. Sie war über 16 Jahre Tag und Nacht an unserer Seite, hat sämtliche Höhen und Tiefen mit uns durchlebt und viele Erinnerungen waren durch sie immer präsent. Jetzt ist da eine grosse Leere.

Sie war einer der seltenen Hunde, die niemals erzogen werden mussten. Sie hat immer alles richtig gemacht und wollte einfach nur gefallen. Sie war unbestechlich und hat sich nie blenden lassen. Sie war voller Vertrauen bis zum Schluss. Sie hat sich darauf verlassen, dass wir die richtige Entscheidung treffen, was uns das Abschied nehmen so schwer gemacht hat. Aber es war an der Zeit. Wir haben immer auf ein Zeichen gewartet. Sie hat es uns gegeben. Sie konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und hat das Fressen eingestellt.

Beim Tierarzt lag sie bei Jochen auf dem Schoss. Sie hat nach mir geschaut und ihren Kopf in meine Hände gelegt, so wie wenn sie sagen wollte, ihr seid Beide da, es ist ok. Das zu sehen hat uns schier das Herz gebrochen.

Als es Zeit war zu gehen, hat Jochen ihren Kopf gehalten. Sie hat ihn nicht aus den Augen gelassen. Ich hab ihren Körper umschlungen, damit sie nicht das Gefühl hat, dass sie alleine ist. Ganz ruhig und entspannt ist sie in die andere Welt hinüber gegangen. Sie hat sich davon geschlichen. Still und leise, wie es immer schon ihre Art war.

Vielen Dank an Frau Dr. Leyh-Liebschner, die uns so liebevoll zur Seite gestanden ist und Whoopy würdevoll gehen lassen hat.

 

* 11.05.1994 - 29.09.2007
braun-weiss
Ahnentafel

Unix | Unser Betriebssystem, ohne das nix lief :-) Der Namen ist beim Brainstorming entstanden


Größe: 53 cm

Ausbildung: Sie war "nur" unsere über alles geliebte Maus, konnte aber viele Tricks


Mein allererster Hund war DER Wunschhund. Schon als kleines Kind wollte ich immer einen Hund, bekam aber nie einen. Damals habe ich zu meinen Eltern gesagt, sobald ich ausgezogen bin, habe ich einen Hund. Sie nahmen mich nicht für voll aber sie hätten es eigentlich besser wissen müssen. Wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe, erreiche ich das auch. Mit 23 Jahren bekam ich mein kleines braunes Bärchen Unix. Sie war ein verspielter, aufmerksamer, sensibler und vor Temperament überschäumender Hund. Unser ein und alles. Freundin und Lehrmeister, Tröster in schweren Zeiten, Streitschlichter und Aufmunterer. Einfach der allerbeste Hund der Welt.

Allerdings war sie von Anfang an immer kränklich und ein Tollpatsch wie er im Buche steht. Kaum hatten wir sie zwei Wochen, ist sie in eine Glasscherbe getreten und hat sich den halben Ballen aufgerissen. Nach jeder Impfung hatte sie irgendeinen Infekt und mit zwei Jahren ist sie schwer an Wundstarrkrampf erkrankt. Das alles hat sie mit einem unbändigen Lebenswillen gemeistert. Wenn wir am Boden zerstört waren hat sie uns noch getröstet.

Nach der letzten Impfung mit knapp 13 Jahren ging es stetig bergab. Und das war das schlimmste mit anzuschauen, wie ein ehemals so agiler Hund von Tag zu Tag schwächer und steifer wurde. Wir waren noch am Gardasee im Urlaub und da ging es ihr jeden Tag schlechter. Ich denke, sie hatte einen Schlaganfall. Sie ist beim Gehen nur noch gewankt, sie hat sich nicht mehr hingelegt, weil sie Angst hatte, nicht mehr aufstehen zu können, im Auto hat sie geschrien wie ein kleines Kind und wir haben so gehofft, dass sie es noch nach Deutschland schafft. Ich hätte sie nicht unten lassen können und mit einem toten Hund im Auto wollt ich auch nicht heimfahren. Noch während der Heimfahrt hab ich mit dem TA telefoniert und für den nächsten Tag einen Termin ausgemacht. Die Heimfahrt war eine Horrorfahrt. Alle halbe Stunde haben wir angehalten, weil sie so geschrieen hat, obwohl wir den ganzen Kofferraum mit Decken und Handtücher ausgepolstert haben.

Nachts hat sie so einen Urlaut von sich gegeben, der mir durch Mark und Bein gegangen ist. Als ich zu ihr ging, lag sie auf der Seite und wollte aufstehen. Und dabei ist sie immer wieder umgefallen. Sie hat mich mit ihren grossen, braunen Augen so flehend angeschaut, wie wenn sie sagen wollte, „hilf mir doch“. Ich hab sie dann ganz fest in den Arm und mit zu und ins Bett genommen. Zwischen meinem Mann und mir konnte sie dann noch eine ruhige und geborgene Nacht verbringen aber wir wussten... es ist unsere letzte Nacht. Am nächsten Morgen konnte sie gar nicht mehr aufstehen. Mein Mann ist mit ihr am Boden gesessen und hat sie im Arm gehalten und wollt sie gar nicht loslassen. Das zu sehen, hat mir schier das Herz gebrochen. Als es dann Zeit für den TA war, haben wir sie ins Auto rausgetragen. Ich bin mit ihr im Schoss auf der Rücksitzbank gesessen. Whoopy war im Kofferraum, hat ihren Kopf zwischen die Kopflehnen gelegt und uns keine Sekunde aus den Augen gelassen. Beim TA angekommen, haben wir sie auf die Beine gestellt und sie ist stehen geblieben. Sie hat sogar noch ihr Geschäfle gemacht (so wie wenn sie vorher noch alles erledigen wollte) und ist hoch erhobenen Hauptes zum TA rein.

Sie war ganz ruhig, wie wenn sie wüsste, dass sie jetzt bald keine Schmerzen mehr hat. Schon bei der ersten Spritze hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Sie ist einfach eingeschlafen. Seidem ist das Lied „Wir sind vom selben Stern, ich kann Deinen Herzschlag hörn …. ich nehm den Schmerz von Dir“ von Ich+Ich mein Abschiedslied. Genauso hab ich gefühlt, als sie vor mir auf dem Tisch lag und ich sie im Arm gehalten habe. Inzwischen haben wir auch einen Stern für sie getauft. Immer wenn ich hoch schaue weiss ich, sie schaut zu mir runter.

Für Whoopy war es mindestens genau so schlimm wie für uns, wenn nicht schlimmer. 12 Jahre war Unix ihr ein und alles. Jetzt spielt niemand mehr mit ihr. Mir hat es schier das Herz gebrochen als sie losgerannt ist, sich umgedreht hat und keiner mitgerannt ist. Sie hat die Welt nicht mehr verstanden. Und.. wir dachten eigentlich, jetzt soll Whoopy im Mittelpunkt stehen und unsere ganze Liebe bekommen, die vielleicht in der Zeit mit der Unix zu kurz kam. Aber das wollte sie gar nicht. Und deshalb haben wir uns entschlossen, Easy dazuzuholen.

 

 

 

 *19.11.2013
braun-weiss
Ahnentafel

Aine | Irische Göttin, Feuer, die Strahlende und Glanz, Freude - Im Irischen bedeutet "áine" Helligkeit, Hitze und Geschwindigkeit


IK: 0,00 % | AVK: 80,6%
Haplotype: 3 homozygot
HD: A1
ED: 0
OCD: frei
CEA/PCR: N/N, genetisch frei (Laboklin 03.07.2017)
Merle: m/m (Laboklin 03.07.2017)
Größe: 53 cm
angekört im CfbrH (Körklasse II) und BCCD

 

 

 


Ausbildung: BH | Agility A1-3 | Obedience Beginner | Working Test 1

Ausstellung


Aine ist mein wahrgewordener Traum. Sehr klar, selbstbewusst, sozial und gerecht. Easy und Pebbles waren schon ein gutes Team aber durch Aine ist das Rudel irgendwie vollständiger, harmonischer. Obwohl sie die Jüngste im Bunde ist, hat sie sehr schnell das Zepter in die Hand genommen. Ganz unspektakulär auf ihre ganz eigene Art. Das war eigentlich schon von Geburt an klar. Sie kam mit Krawall auf die Welt (ihre Mutter hat erst Mal reißaus genommen) und brauchte niemanden :D Sie hätte sich wohl auch selber aus der Fruchthülle gewurschtelt.

Easy ist ihr liebster Spielkamerad, gleichzeitig gibt sie Easy aber auch sehr viel Sicherheit, in dem sie ihr ganz klar eine Struktur vorgibt. Besser als wir das jemals hingekriegt haben. Zwischen Pebbles und Aine ist es einfach blindes Vertrauen. Sie akzeptiert die Ansagen von Pebbles, korrigiert sie andererseits aber auch, wenn Pebbles sich mal wieder unerlaubt vom Rudel entfernt :-)

Wer sie nur vom Agi her kennt, würde niemals vermuten, was für eine sanfte und feinfühlige Seele hinter diesem Hund steckt. In der Arbeit ist sie sehr taff und schießt auch öfters mal übers Ziel hinaus. Wenn ich nicht gleich kapiere, was sie mir zu sagen versucht, dann korrigiert sie auch schon mal. Das macht es auf der einen Seite sehr einfach, mit ihr zu arbeiten, weil man sehr schnell merkt, wenn man auf dem Holzweg ist, andererseits musste ich ihr auch sehr deutlich klar machen, dass man dazu nicht immer zwicken muss, sondern sich auch anders mitteilen kann :D Für so einen jungen Hund arbeitet sie sehr konzentriert und ausdauernd. Wenn sie einen Fehler macht, lässt sie sich auch nicht helfen sondern sucht selber die Lösung.

Am Anfang was das „aus“ ein großes Thema. Beute tauschen? Niemals. Die ganzen, herkömmlichen Erziehungsmethode haben bei ihr nicht gefruchtet. Man musste ihr schon konsequent sagen, was man will. Sie war eine harte Nuss aber wenn man sie mal geknackt hat, dann hat man wirklich einen Partner, auf den man sich immer verlassen kann. Bei ihr reicht ein Blickkontakt und sie versteht, was ich von ihr will. Und andersrum ganz genau so. Ich haben noch keinen Hund kennengelernt (außer ihren Vater vielleicht), der so viele Gesichter hat. Ihr leicht arroganter, überheblicher Blick ist legendär :-)


Lieblingsbilder

(klick zum Vergrößern)

 *20.11.2010
braun-weiss
Ahnentafel

Blessed Starlight | Geheiligtes Sternchen - sie hatte einen nicht ganz so leichten Start ins Leben


IK: 0,59 % | AVK: 83,9%
Haplotype: 3 homozygot
HD: A1
ED: 0
CEA/PCR: N/N, genetisch frei (Labogen 07.07.2016)
Größe: 53 cm
angekört im CfbrH (Körklasse II) 

 


Ausbildung: BH | Agility A1-3 | Obedience Beginner | Working Test 1+2

Ausstellung


Pebbles ist eine absolut verschmuste Kuschelmaus, die sich über alles und jeden freut. Wenn man mal fünf Minuten aus dem Zimmer war, wackelt der ganze Hund, wenn man wieder reinkommt. Und... warum soll sich Frauchen auch waschen, wenn Hundi das viel besser kann? Sie hat ein unglaubliches Gespür für Stimmungen und will dann unbedingt "helfen". Entweder trösten, Streit schlichten oder einfach aufmuntern und dabei macht sie keine Unterschiede zwischen Mensch oder Hund.

Pebbles ist sehr selbstbewusst und unerschrocken und weiss ganz genau, was sie will. Sie testet gerne mal aus (egal ob bei Hund oder Mensch aber bisher immer auf charmante Art) und überlegt erst mal, ob sie was machen soll oder nicht. Sie lernt unglaublich schnell. Sitz, Platz, Fusslaufen mit Blickkontakt und Grundstellung konnte sie schon nach dreimal üben (mit 10 Wochen). Neue Übungen werden erst mal kritisch beäugt. Sie muss erst einmal prüfen, ob das auch Sinn macht, was da verlangt wird. Wenn sie aber etwas kapiert hat, dann spult sie das ab. Ich frag mich da schon manchmal, wer clickert hier wen? :-)

Sie ist ein Hund, der gefallen will aber man muss schon kreativ sein um ihr zu zeigen, was sie denn jetzt auf Kommando machen soll. Mit "Zwang" geht bei ihr gar nix. Man muss es ihr so verkaufen, wie wenn sie selber auf die Idee gekommen wäre :-)


Lieblingsbilder

(klick zum Vergrößern)

 *24.11.2007
braun-weiss
Ahnentafel

IK: 12,11 % | AVK: 77,4%
Haplotype: 3/4
HD: A2
ED: 0
Größe: 53 cm
angekört im CfbrH (Körklasse II) und BCCD


Ausbildung: BH | Agility A1-3 | Obedience Beginner | Working Test 1+2

Ausstellungen 
Easy´s other side


Nach Unix hab ich gedacht, so einen Hund gibt es nur einmal im Leben. Sensibel, aufmerksam, fröhlich, lustig, für alles zu haben - eben einfach ein Seelenhund. Und es gab sie nur einmal und wird immer einen Platz in unserem Herzen haben.

Aber dann kam Easy! Mit ihrem überschäumenden Temperament hat sie unser Herz im Sturm erobert. Wir hatten keine Chance - ihrem Charme konnten wir uns nicht entziehen. Es gibt nicht den EINEN Seelenhund, es ist soviel Platz in Herz und Seele, da haben nocht ganz viele Hunde Platz. Nur Easy ist schon was ganz besonderes für mich. So komisch es sich auch anhört aber sie ist eher eine Schwester als ein Hund. Oder das passende Herz zur Seele. Wir verstehen uns einfach ohne Worte. Sie schaut mich an, ich schau sie an und schon ist alles klar 

Ihr ausgeprägerter "wil-to-please" hat mich zu Beginn ganz schön gefordert und auch gestresst. Wenn es heisst, dass Welpen am Tag 20 Stunden schlafen, dann hat ihr das irgendwie keiner gesagt :-) Die meiste Zeit sass sie schwanzwedelnd vor einem und hat darauf gewartet, bespasst zu werden. Aber ihr kann man einfach nicht wiederstehen. Sie ist unser Gute-Laune-Hund. Stets mit vollem Eifer dabei. Egal ob es nun (die für mich verhasste) Unterordnung ist, Tricks, Agility, Apportieren, Longieren oder mit mir einen Marathon laufen - hauptsache Action und Bewegung.. Sie ist unglaublich schnell (der beste Sparringspartner beim Joggen), wendig und führig. Bei ihr gibt es kein langsam :-)


Lieblingsbilder

(klick zum Vergrößern)

Unser Ziel ist es, den Beardie so zu erhalten, wie wir ihn in den 90er Jahren kennengelernt haben


Freundlich, fröhlich, aufgeschlossen, unerschrocken, selbstbewusst, temperamentvoll und arbeitswillig. Besonderes Augenmerk legen wir neben harschem, kurzem und moderatem Fell auch auf müheloses und schwebendes Gangwerk, besonders aber auf Gesundheit und die typischen Wesensmerkmale. Mit Easy und Pebbles hatten wir das große Glück, dass sie unserem Ideal sehr nahe kommen. Bei der Partnerwahl achten wir sehr darauf, dass sich die Hunde vom Wesen her perfekt ergänzen aber auch optisch harmonieren. Unser Ziel liegt ganz klar in der Leistungsfähigkeit und Nervenstärke, die die kommenden Generationen auszeichnen sollen.

Die Gesundheit unserer Hunde ist für uns ganz selbstverständlich. Die Verwantwortung für die Zukunft unserer Welpen nehmen wir sehr ernst. Schließlich sollen unsere Hunde ein langes und glückliches Hundeleben geniessen dürfen. In erster Linie sollen die Jelly-Babes zuverlässige Partner im Alltag sein, die offen und freundlich auf Jedermann und Jederhund zugehen, gleichzeitig aber auch selbstbewusst und souverän im Wesen sind.

Da wir in die Aufzucht und Prägung unser ganzes Herzblut stecken, geben wir unsere Welpen nur in liebevolle Hände ab. Entgegen dem allgemeinen Erscheinungsbild sind unseren Hunden weniger in den Showveranstaltungen zu finden als vielmehr im Arbeitseinsatz, wo sie geistig und körperlich gefordert werden möchten. Denn nur ein ausgeglichener und zufriedener Hund ist ein verlässlicher Partner. Die ureigene Beardieintelligenz erleichtert vieles, stellt einen aber auch öfters mal vor eine Herausforderung. Man muss es ihm gut verkaufen, dass er ja eigentlich selber auf die Idee gekommen ist, was er da gerade tun soll.

Für unsere Babies wünschen wir uns sportliche, aktive und möglichst beardieerfahrene Menschen. Menschen, die sich mit den Anforderungen, die ein Hund dieser Rasse an sie stellt, auseinander gesetzt haben und sich der Verantwortung und Verpflichtung dem Beardie gegenüber bewusst sind.

Nachdem unsere Welpen ein neues Zuhause gefunden haben, möchten wir gerne weiterhin Kontakt halten und stehen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.

Wir züchten im Club für britische Hütehunde. Unsere Welpen erhalten nach der Wurfabnahme FCI-/VDH-Papiere. Wenn Sie mehr wissen möchten, rufen Sie gerne an. Wir freuen uns darauf.

Unser kleines Rudel

    Irgendwie ist es Schicksal, dass alle unsere Beardies miteinander verwandt sind, obwohl Jahre dazwischen liegen.

     

    Unix und Whoopy waren Halbschwestern (gleiche Mutter)

    Whoopys Vater ist Devilish Angels Ascan in Action und war einer der ersten Zuchtrüden von Easys Züchter.

    Pebbels ist aus dem ersten Wurf von Easys Schwester Devilish Angels Elesta Brown Star.

BeardiesTitelbild

Wir wohnen im schönen Bottwartal, umgeben von Weinbergen, Wäldern, Feldern und Seen. Also alles, was das Hundeherz begehrt :-) 

Unsere Hunde sind richtige Globetrotter (naja im kleinen Stil). Ursprünglich kommen wir aus Stuttgart-Untertürkheim bzw. Stuttgart-Feuerbach, haben aber auch schon in Asperg und Freiberg/Neckar gewohnt, bis wir endlich hier unser Häuschen gebaut haben.

Tja und wie sind wir zum Beardie gekommen? Ich weiss es eigentlich auch nicht so recht. Als Kind war immer der Bobtail mein Traum. Auf jeden Fall was wuscheliges. Aber ich wollte halt auch einen Hund, an dem alles dran ist (damals war das Kupieren noch erlaubt) und den man nicht trimmen muss. Bleibt ja eigentlich nur noch der Beardie.....*grins*

Tja, nur wo kriegt man den her? Damals gab es noch kein Internet UND es wurden tatsächlich noch Hunde in Tierhandlungen verkauft. Also hab ich in so einer angerufen und wurde an den Club für britische Hütehunde verwiesen. So sind wir dann zu Frau Alber und den Kreuz-Ass-Beardies gekommen.

Schon beim ersten Besuch bei der Züchterin war uns klar, wir wollen unbedingt ein Baby von Josy. Sie hat genau dem Bild von meinem Beardie entsprochen. Temperamentvoll, stürmisch, aufmerksam, schmusig, nicht übermässig viel Fell und vorallem - BRAUN!  Da im Wurf nur noch ein braunes Mädchen übrig war, wurde uns die Entscheidung abgenommen. Eine der besten in unserem Leben - Unixle kam zu uns.

Tja und schliesslich war es Jochen (der am Anfang gar nicht so begeistert von einem Hund war) der meinte, dass Unix unbedingt noch ein Spielkameraden braucht :-) So kam dann Whoopy zu uns. Es war leider der letzte Wurf von einer tollen Züchterin.


Kontakt | Marion Sihler | Nelkenstraße 79 | 71723 Großbottwar | 01 72 / 600 88 49 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!