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 *30.09.2017
schwarz-weiss-tricolour
Ahnentafel

Blaze - Feuer, Flamme, Farbenpracht | Blast - Explosion - so kam sie auf die Welt und fiel mir direkt in die Hände


Haplotype: 3/10
HD: A1
ED: 0
OCD: frei
CEA: N/N, free (aufgrund der Eltern)
PRA-prcd: N/n, carrier (Feragen 04.07.2018, Laboklin 14.08.2018)
Merle: m/m, non-merle (aufgrund der Eltern)
Größe: 54 cm

 

 

 


Ausbildung: BH

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 *29.09.2017
braun-weiss
Ahnentafel

Brady - nach Tom Brady - Quaterback | Briskly - flink, flott, lebhaft, munter | Brick - prima Kumpel, Pfundskerl


Haplotype: 3/5
HD: A2
ED: 0
OCD: frei
CEA: N/N, free (aufgrund der Eltern)
PRA-prcd: N/N, free (Feragen 04.07.2018, Laboklin 14.08.2018)
Merle: m/m, non-merle (aufgrund der Eltern)
Größe: 57 cm

 

 

 


Ausbildung: BH

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Im Vergleich zu anderen Rassen, werden beim Beardie sehr wenig Gesundheitsuntersuchungen für die Zuchtzulassung verlangt. Um genau zu sein – nur eine und zwar die Hüfte (Hündin HD A-C, Rüde HD A-B). Die Augenuntersuchung ist optional. Allerdings schließt das ja nicht aus, dass man selber mehr testen lassen kann!

Mir war der Bewegungsapparat sehr wichtig, da meine Hunde im Sport geführt werden. Im Agility werden mehr die Vordergliedmaßen beansprucht, von daher war es für mich gar keine Frage, dass auch die Ellenbogen (ED) ausgewertet werden. Aine wurde zudem noch auf OCD untersucht und auch der Rücken wurde geröntgt (für meine Information – es wird nicht vom Gutachter ausgewertet und ist auch nicht zuchtrelevant). Zu Zeiten von Pebbles war die Schulter (OCD) noch kein Thema (weswegen sie daraufhin auch nicht geröntgt wurde), inzwischen aber schon. Nicht unbedingt beim Beardie aber beim Border Collie, was sicherlich vorallem daran liegt, dass diese viel mehr daraufhin untersucht werden, weil eben auch mehr Border Collies im Sport geführt werden.

Weiter war mir die CEA wichtig. „Eigentlich“ kein Thema aber inzwischen gibt es auch beim Beardie betroffene Hunde. Zunächst ein Zufallsbefund, weil der Besitzer einfach aus Neugier testen lassen hat. Vor einiger Zeit war dieser Test auch noch einiges komplizierter, da es noch gar kein deutsches Labor gab, das diese Untersuchung angeboten hat.

Es zeigt also… alles ist möglich, man kann sich leider nie zu sicher sein.

Pebbles ist CEA genetisch frei (Labogen 07.07.2016) und somit auch ihre Kinder aus dem A-Wurf, da der Vater (Raving Spirit Angus) ebenfalls genetisch frei ist.

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...oder der andere Weg

Auf der Suche nach einem Welpen, der sowohl meinen optischen (kein zu üppiges Fell) als auch meinen charakterlichen (wesensfest, arbeitswillig) Vorstellungen entsprechen sollte, bin ich vor über 7 Jahren auf die „Raving Spirits“ gestoßen. Fotos können ja viel versprechen, aber live haben sie mich dann völlig überzeugt. Speziell Angus hat sich von Anfang an in mein Herz geschlichen. Ein sehr charmanter, überaus freundlicher und im wahrsten Sinne umwerfender Beardie. Ein kleiner Macho, so wie meiner Meinung nach ein Rüde sein muss. Er sucht von sich aus keinen Ärger, steht aber seinen Mann, wenn es drauf ankommt.

weiterlesen: Working Beardie?
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Oder... Warum Easy nicht für die Zucht eingesetzt wird

Schweren Herzens haben wir uns entschieden, Easy nicht für die Zucht einzusetzen.

Sie verkörpert für mich den perfekten Beardie. Sie hat eine schlanke, drahtige Figur, das optimale Längen-/Grössenverhältnis, ein wunderbares Pigment und ein kurzes, harsches Fell mit wenig Unterwolle. Sie schäumt über vor Temperament, ist für jeden Spass zu haben, hat einen unbändigen Arbeitswillen und ist andererseits eine grosse Schmusemaus. Wenn sie einen mit ihrem Lady-Di-Blick anschmachtet, muss man einfach dahinschmelzen ;-)

Alles in allem ein perfekter Hund und meine Seelenverwandte sowieso aber leider gibt es noch eine andere Seite.

So schnell und sensibel wie sie auf das kleinste Kommando hört so sensibel reagiert sie auf Geräusche. Wobei sie sehr unterscheidet. Staubsauger, Düsenjets, klappernde Mülleimer, Baustellenlärm – alles kein Problem. Aber wehe es fällt ein Schuss. Dann bricht bei ihr die Panik aus. Das ist keine normale Angst mehr. Sie ist in dieser Situation nicht mehr ansprechbar und ein komplett anderer Hund. Nicht mehr die fröhliche Easy sondern ein zitterndes Häufchen Elend. Ich war oft nahe dran zu verzweifeln. Am schlimmsten war für mich, dass ich sie da nicht rausholen konnte obwohl wir so eine enge Bindung haben. Bei ihr legt sich in diesem Moment ein Schalter um.

Inzwischen können wir beide damit sehr gut umgehen. Wir haben ziemlich viele, namhaften Trainer verschliessen aber letztendlich hat nur eins zum Erfolg geführt – ich hab sie so angenommen wie sie ist. Nicht mehr versucht sie zu ändern sondern zusammen mit ihr an den Ängsten gearbeitet. Ihr viel erklärt und die Situation geschildert. Ganz bestimmt versteht sie das nicht wortwörtlich aber sie schaut mich an, wie wenn sie es verstehen würde. Sie nimmt es leichter. Die Beziehung ist noch inniger geworden.

Wir sind durch ein Tal der Tränen gegangen aber gestärkt daraus hervorgekommen. Durch Easy habe ich sehr viel gelernt, was ich nicht missen möchte. Aber ich wünsche es keinem Anderen. Wir möchten durch die Zucht die Rasse verbessern und für mich gehört das Wesen ganz entscheidend dazu. Es wurde in der Vergangenheit eh schon viel nach Aussehen selektiert.

Die Vererbung von Aggression ist wissenschaftlich nachgewiesen bzw. es gibt eine Studie darüber. Bei Geräuschempfindlichkeit gibt es so eine Studie nicht. Dieses Experiment möchten wir jedoch nicht eingehen. Selbst wenn es sich nicht vererbt, so werden die Welpen von der Mutter geprägt und schauen sich Verhaltensweisen ab.

Zudem haben wir Easy auf eine Schilddrüsenunterfuktion (SDU) untersuchen lassen. Dreimal! Ihr Wert lag jedes Mal im alleruntersten Referenzbereich (1,0 bei 1,0-4,5). Viele Symptome der SDU treffen bei Easy zu. Hibbeligkeit, Angstverhalten bis hin zu Panik, nimmt trotz viel fressen nicht zu, Ohrenentzündungen, schlechte Wundheilung, verlangsamter Herzschlag, hecheln in Ruhephasen ohne erkennbaren Grund (Wärme, Stress, Schmerzen etc.), phasenweise schlechte Fellqualität, nackter Bauch, dünne Ohrbehaarung, grosser nackter Nasenspiegel, ausbleibende Läufigkeit.

Woher die SDU kommt, wird wohl nicht nachzuweisen sein. Ihre Schwester ist davon nicht betroffen. Ebenso ist nicht eindeutig erwiesen, ob eine SDU vererbbar ist. Aber das Risiko ist einfach zu gross. In der Zucht sollte immer nur das Beste der Rasse im Vordergrund stehen. Der eigene Egoismus darf nicht das ausschlaggebende Argument sein.

Mit Easy bin ich gewachsen. Sie hat mir einen Spiegel vorgehalten. Ohne sie, würde ich nicht da stehen, wo ich heute bin. Sie ist mein Seelchen, mein "Once-in-a-Lifetime-Hund".

Noch eine Anmerkung, ich persönlich bin nicht der Meinung, dass die Schilddrüse alleine für diese Verhaltenweise verantwortlich ist. Da spielen sehr viel mehr Faktoren eine Rolle. Wenn man sich ein bisschen näher mit dem Thema befasst, ist es sehr komplex und tiefgehend.

Update 2016:
Easy wurde, wie meine anderen Hunde auch, auf Rohfütterung umgestellt. Ihre Schilddrüsenwerte haben sich ohne Medikamente verbessert. Aber... was noch viel wichtiger ist, sie ist viel ausgeglichener, in sich ruhender geworden und kann mit Stress viel besser umgehen. Es ist nur eine Theorie und nicht nachgewiesen aber wahrscheinlich konnte sie die im Fertigfutter enthaltenen (künstlich hergestellten) Vitamine und Nährstoffe nicht richtig verwerten.

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* 03.12.1995 - 14.02.2012
braun-weiss
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Whoopy| nach Whoopy Goldberg


Größe: 50 cm


 

Am Valentinstag, einem Tag, an dem dem Herzen in der Luft hängen, haben wir unser Herz mitziehen lassen.

Meine kleine Whoopy-Maus fehlt uns so sehr. Sie war immer ein unscheinbarer Hund. Sie hat nie etwas gefordert sondern immer alles so hingenommen wie es gekommen ist. Sie hat durch ihre unaufdringliche Art trotzdem so viel Raum eingenommen, dass erst jetzt, wo sie nicht mehr da ist auffällt, wo sie überall fehlt. Es wartet keiner mehr, bis ich morgens im Bad fertig bin, es stupst keiner mehr meine Hand, weil sie gestreichelt werden möchte, ich kann keinen mehr ins Bett tragen und sogar das Hinterherwischen fehlt. Sie war über 16 Jahre Tag und Nacht an unserer Seite, hat sämtliche Höhen und Tiefen mit uns durchlebt und viele Erinnerungen waren durch sie immer präsent. Jetzt ist da eine grosse Leere.

Sie war einer der seltenen Hunde, die niemals erzogen werden mussten. Sie hat immer alles richtig gemacht und wollte einfach nur gefallen. Sie war unbestechlich und hat sich nie blenden lassen. Sie war voller Vertrauen bis zum Schluss. Sie hat sich darauf verlassen, dass wir die richtige Entscheidung treffen, was uns das Abschied nehmen so schwer gemacht hat. Aber es war an der Zeit. Wir haben immer auf ein Zeichen gewartet. Sie hat es uns gegeben. Sie konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und hat das Fressen eingestellt.

Beim Tierarzt lag sie bei Jochen auf dem Schoss. Sie hat nach mir geschaut und ihren Kopf in meine Hände gelegt, so wie wenn sie sagen wollte, ihr seid Beide da, es ist ok. Das zu sehen hat uns schier das Herz gebrochen.

Als es Zeit war zu gehen, hat Jochen ihren Kopf gehalten. Sie hat ihn nicht aus den Augen gelassen. Ich hab ihren Körper umschlungen, damit sie nicht das Gefühl hat, dass sie alleine ist. Ganz ruhig und entspannt ist sie in die andere Welt hinüber gegangen. Sie hat sich davon geschlichen. Still und leise, wie es immer schon ihre Art war.

Vielen Dank an Frau Dr. Leyh-Liebschner, die uns so liebevoll zur Seite gestanden ist und Whoopy würdevoll gehen lassen hat.