21.07.2014 - Aufbau Distanzkontrolle Part I

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Bei Aine habe ich die Chance, die Distanzkontrolle von Anfang an richtig aufzubauen, weil ich inzwischen selber ein bisschen mehr Ahnung habe. Schon als sie Welpe war habe ich darauf geachtet, die Stellungswechsel richtig zu bestätigen. Momentan üben wir die Distanzkontrolle ohne Distanz :D. Hierbei werden drei Wechsel gezeigt: Sitz, Platz, Steh. Die Schwierigkeit an der Sache ist, dass der Hund entweder mit der Vorderhand oder der Hinterhand (kommt darauf an, was der Hund von sich aus anbietet) arbeiten darf. Aber nicht gemischt! Je nachdem, muss entweder die Hinterhand oder die Vorderhand statisch sein. Aine arbeitet mit der Vorderhand, sprich die Hinterbeine dürfen ihre Position nicht verändern.

Um erst einmal die korrekten Wechsel aufzubauen, arbeitet man ohne Distanz, um besser korrigieren zu können. Der Tisch (oder bei uns die Palette) dient dazu, dass der Hund nicht nach vorne oder hinten ausweichen kann. Es erleichtert ihm die richtige Ausführung und er lernt, die Balance zu halten. Für einen jungen Hund ist das eine sehr schwierige Übung. Erstens muss er sich sehr konzentrieren und zweitens haben sie meist noch nicht die erforderliche Muskulatur.

Der Tisch ist eine Möglichkeit von vielen. Auch hier kommt es wieder auf den Hund an. Pebbles schafft es, selbst auf diesem begrenzten Raum, alle vier Beine zu bewegen ;-) Mit ihr arbeite ich auf einem Stück Teppich (ähnlich aufgebaut wie die Zone im Agility).

Im Video war sie 8 Monate alt. Wir haben zum ersten Mal auf der Palette geübt und es hat erstaunlich gut geklappt. Das heisst aber nicht, dass sie es jetzt kann :-) Bei den nächsten Versuchen waren immer wieder Fehler drin ;-)